Die Hochschule Biberach HBC ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften in den thematischen Schwerpunkten Bauwesen, Energie, Biotechnologie und Betriebswirtschaft.

2.500 Studierende studieren in vier Fakultäten und 16 Studiengängen an zwei verschiedenen Standorten.

Biberach ist eine lebendige große Kreisstadt in Oberschwaben. Gelegen im Dreieck Stuttgart-München-Bodensee ist Biberach Standort weltweit tätiger Unternehmen und bietet gleichzeitig ein attraktives Freizeitangebot.

 

An der Hochschule Biberach ist zum 01.03.2023 eine

W2-Professur

„Konstruktiver Ingenieurbau, insbesondere Massivbau“

in der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement zu besetzen.

Die Bewerberin/der Bewerber soll hauptsächlich das oben genannte Lehrgebiet im Bachelor‐ und Masterstudiengang Bauingenieurwesen in der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement vertreten. Zu dem Lehrgebiet gehören neben den Vorlesungen und Übungen des Stahlbeton- und Spannbetonbaus auch Lehrveranstaltungen in den Bereichen Mauerwerksbau, Fertigteilbau, Brückenbau und der Bauwerksinstandsetzung. Es wird eine aktive Mitarbeit an interdisziplinären Projektarbeiten und die Pflege internationaler Kontakte erwartet.

Die Professur setzt fundierte Kenntnisse der Grundlagen des Konstruktiven Ingenieurbaus sowie vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen in der Bemessung, Konstruktion und Bauausführung von Bauwerken des Massivbaus im Hoch- und Ingenieurbau voraus. Ebenso wird die Bereitschaft zur Akquisition und Durchführung von F&E-Projekten, insbesondere im geplanten Zentrum für bioökonomische Hybridbauweise (ZbH), vorausgesetzt. Zudem sind Kenntnisse über den aktuellen Forschungsstand zu Nachhaltigkeitsthemen im Umfeld des Massivbaus gewünscht. Eine intensive Nutzung der Versuchshalle für Baustoff- und Bauteilprüfung wird ausdrücklich begrüßt. Erfahrungen mit öffentlich geförderten Forschungsprojekten und bei der Einwerbung von Drittmitteln sind von Vorteil, ebenso wie internationale Erfahrungen und gute Kontakte zur freien Wirtschaft.

Die Professuren der Hochschule beinhalten grundsätzlich die Übernahme von Grundlagenfächern, von englischsprachigen Lehrveranstaltungen und die Mitarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten, das Einwerben von Drittmitteln in den strategischen Entwicklungsbereichen der HBC sowie die aktive Beteiligung an den Aufgaben der Selbstverwaltung der Hochschule.

Professor*innen haben die Dienstaufgaben von Hochschullehrer*innen gemäß § 46 LHG zu erfüllen.

Einstellungsvoraussetzungen

  • ein fachlich der Stelle entsprechendes, abgeschlossenes Hochschulstudium,
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in Lehre oder Ausbildung nachzuweisen ist,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

Im Falle einer erstmaligen Berufung in ein Professorenamt wird das Dienstverhältnis i. d. R. zunächst drei Jahre in einem Beamtenverhältnis auf Probe nach § 50 Abs. 1 LHG wahrgenommen. Bei erwiesener Eignung und Fortbestehen der beamtenrechtlich vorgeschriebenen Voraussetzungen ist danach die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit beabsichtigt. In begründeten Ausnahmefällen ist eine unmittelbare Beschäftigung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit möglich.

Bewerber*innen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung vorrangig berufen.

Die Hochschule Biberach strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und begrüßt daher besonders Bewerbungen qualifizierter Frauen. Diese können sich mit unserer Gleichstellungsbeauftragten (Tel. 0 73 51/5 82-4 43) in Verbindung setzen.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Online-Stellenportal unter www.hochschule-biberach.de/karriere bis 25.09.2022 und weisen darauf hin, dass Ihre Daten im Rahmen des Bewerbungsprozesses nach § 15 LDSG verarbeitet werden.

 

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