Die Hochschule Biberach HBC ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften in den thematischen Schwerpunkten Bauwesen, Energie, Biotechnologie und Betriebswirtschaft.

2.500 Studierende studieren in vier Fakultäten und 16 Studiengängen an zwei verschiedenen Standorten.

Biberach ist eine lebendige Große Kreisstadt in Oberschwaben. Gelegen im Dreieck Stuttgart-München-Bodensee ist Biberach Standort weltweit tätiger Unternehmen und bietet gleichzeitig ein attraktives Freizeitangebot.

 

An der Hochschule Biberach ist zum 01.03.2025 eine

W 2 - Professur

„Digitales Entwerfen und Bauen“

in der Fakultät Architektur und Energie-Ingenieurwesen zu besetzen.

Die globale Digitalisierung schreitet unvermindert voran. Der Einfluss von digitalen Werkzeugen und Methoden auf den architektonischen und urbanen Entwurfsprozess und die realisierte gebaute Umwelt nimmt kontinuierlich zu. Planungs- und Bauprozesse, als auch der Unterhalt sind einem stetigen Neuerungs- und Innovationsprozess ausgesetzt.

Gesucht wird eine Persönlichkeit aus dem Bereich der Architektur mit ausgewiesener Expertise in realisierten Bauten. In Lehre, Forschung und Praxis ist eine besondere Integration und Auseinandersetzung mit digitalen Prozessen nachzuweisen. Im Zentrum der Lehre steht digitales Entwerfen unter der Verwendung von zwei- und dreidimensionalen Darstellungs- und Visualisierungstechniken. Die Kenntnis und Lehre von parametrischen Entwurfsprozessen, digitalen Herstellungsverfahren und weiterführenden technologischen Erneuerungen werden vorausgesetzt. Ein reflektierter Diskurs über den vielseitigen Einsatz digitaler Werkzeuge ist gewünscht.

Der Studiengang Architektur verfolgt in seiner neu entwickelten Studienordnung ein integriertes didaktisches Konzept eines vielteilig interdisziplinären und individualisierten Lehrens und Studierens. Dieses trägt der umfassenden Verantwortung der Architektur in einem nachhaltigen Systemverständnis Rechnung. Die Lehrinhalte des Faches fließen daher sowohl in Grundlehranteile als auch in eigenständige und lehrinhaltsvernetzende Formate der Entwurfs- und Vertiefungscluster im Bachelor und Master ein.

Bewerber*innen sollten durch eine herausragende Expertise und/oder die erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Projekten ausgewiesen sein. Erfahrungen mit komplexen Kommunikationsprozessen oder in Forschungsprojekten sind willkommen. Der Studiengang Architektur bietet eine dynamische, entwicklungsfähige Struktur, die eine Verknüpfung von Forschung und Lehre - auch im internationalen Kontext - ermöglicht und fördert.

Die Professuren der Hochschule beinhalten grundsätzlich die Übernahme von Grundlagenfächern, von englisch-sprachigen Lehrveranstaltungen, die Mitarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten, das Einwerben von Drittmitteln in den strategischen Bereichen der HBC sowie die aktive Beteiligung an den Aufgaben in der Selbstverwaltung der Hochschule.
Hochschule und Studiengang verstehen sich als transdisziplinäre Bindeglieder zwischen Lehre/Forschung und Gesellschaft. Die neu zu besetzende Professur sollte die lange Tradition der Zusammenarbeit des Studiengangs Architektur mit anderen Akteuren der Hochschule und der Raumschaft fortsetzen und durch Lehr- und Forschungsprojekte den fachlichen und öffentlichen Diskurs befördern.

Bewerber*innen haben die Dienstaufgaben von Hochschullehrer*innen gemäß § 46 LHG zu erfüllen.

Einstellungsvoraussetzungen
  • ein fachlich der Stelle entsprechendes, abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Architektur
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in Lehre oder Ausbildung nachzuweisen ist,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird; Bewerber*innen ohne Promotion müssen promotionsadäquate Leistungen aus Praxis, Forschung oder Lehre nachweisen,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

Im Falle einer erstmaligen Berufung in ein Professorenamt wird das Dienstverhältnis in der Regel zunächst drei Jahre in einem Beamtenverhältnis auf Probe nach § 50 Abs. 1 LHG wahrgenommen. Bei erwiesener Eignung und Fortbestehen der beamtenrechtlich vorgeschriebenen Voraussetzungen ist danach die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit beabsichtigt. In begründeten Ausnahmefällen ist eine unmittelbare Beschäftigung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit möglich.

Die Hochschule Biberach strebt einen höheren Anteil von Frauen in Professuren an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Hochschule bekennt sich zu Inklusion und Diversität; Vielfalt ist uns ein besonderes Anliegen. Als familiengerechte Hochschule fördern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bei Fragen zur Gleichstellung steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte unter mavoungou@hochschule-bc.de gerne zur Verfügung.

Bewerber*innen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung vorrangig berufen.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen über unser Online-Stellenportal unter www.hochschule-biberach.de/karriere bis 28.04.2024.
Wir weisen darauf hin, dass Ihre Daten im Rahmen des Bewerbungsprozesses nach § 15 LDSG verarbeitet werden.

 

 

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